Eishockey Helme im Vergleich

Ein Eishockeyhelm ist ein Helm, der zum Schutz vor Verletzungen Bestandteil der Schutzausrüstung beim Eishockey und Inlinehockey ist. Er besteht aus sehr stabilen Materialien. Die Helmschale besteht aus ABS-Kunststoff und ist in der Länge größenverstellbar, innen gibt es eine mehrteilige Polsterung aus Hartschaum.

Mit Schrauben fixiert wird als Gesichtsschutz ein Gitter oder ein Visier. Im Nachwuchs- und Frauenbereich ist das Gitter Pflicht, im Herrenbereich obligatorisch. Das Visier bietet besserer Sichteigenschaften, neigt aber auch zum Beschlagen, so dass Antibeschlagmittel notwendig sind. Es gibt auch Kombinationen aus Visier und Gitter. Das Tragen von einem Gitter führt auch zu einem geringeren Risiko für Gehirnerschütterungen und schließt Zahnverletzung nahezu gänzlich aus.[1] Wenig schützen kann der Helm vor den Folgen einer mangelnden Antizipation des Spielers, beispielsweise durch gesenkten Kopf.

Üblicherweise haben Eishockeyhelme eine Maximalnutzzeit von etwa 10 Jahren. Die Anforderungen sind auch in verschiedenen europäischen und amerikanischen Normen festgehalten, wie z. B. EN ISO 10256:2003 („Kopf-und Gesichtsschutz“). Eishockeyhelme gibt es seit den späten 1920er Jahren, sie wurden jedoch in den USA erst 1979 Pflicht. Nicht zu verwechseln ist der Eishockeyhelm mit der Torwartmaske.

Geschichte

Eishockey-Helme wurden zu den Anfängen im Eishockey garnicht getragen. Es war eigentlich ganz normal, dass man ohne Helm und Visier aufs‘ Eis geht. Der Einzige auf dem Feld ,welcher eine Art von Maske gehabt hat, war der Torwart. Da es aber immer mehr zu Verletzungen kam ,wurde es Pflicht, einen Eishockey-Helm zu tragen. Die bekanntesten Eishockey-Helme waren die Helme von Spielern Mario Lemieux, Jaromir Jagr und Wayne Gretzky. Diese Eishockey-Helme haben heute noch Kultstatus und werden heute teilweise teurer gehandelt als damals.

Welche Kriterien muss ein Helm erfüllen?

Ein hochwertiger Helm muss eine Attestation der Eishockey-Föderation IIHF haben:

  • Inneres Futter
  • Ein Riemen unter dem Kinn
  • Gewinde zum Anbringen eines Plexiglases oder eines Gitters
  • Größeneinstellung durch zusammenziehen oder ausweiten

Falls dem Helm eines von diesen Bestandteilen fehlt, empfehlen wir auf keinen Fall solch einen Helm zu kaufen! In einem kritischen Moment des Zusammenpralls schützt solch ein Helm und kann sogar schaden!

Welche Marken sind beim Eishockey und Inlinehockey empfehlenswert?

Gute Hockey Helme für das Eis und Inline Hockey sind jene von Bauer, CCM und Warrior.

Wie wählt man die richtige Helmgröße aus?

Kopfumfang: Legen Sie einfach ein Maßband zur Stirn an, winden Sie es in der breitesten Stelle über den Ohren um die Schläfe um und setzen Sie fort zurück in die Mitte des Stirns.

Eishockey Helme speziell für Kinder?

Für Kinder sind Helme ebenfalls Pflicht, genauso wie für die anderen Altersklassen. Messen Sie vor einem Kauf unbedingt den Kopfumfang des Helmes, da Kinder oft auch schon Senior Helme benötigen.