Alles Wissenswerte über Eishockey-Taschen. Auf was sollte man beim Kauf achten?

Eishockeytaschen – Ist auch wirklich alles sicher verstaut?
Wer dem Eishockeysport nachgeht, kennt das Dilemma: Helm, Schlittschuhe, Trikot, Polsterung – das alles muss für Training und Spiel komfortabel verstaut werden. Ganz zu schweigen von den Hygieneartikeln, einigen Lebensmitteln und vielleicht dem Glücksbringer. Während Kinder und Neueinsteiger oft versuchen, dergleichen in einem Rucksack unterzubringen, wissen erfahrene Sportler natürlich längst, dass hier ohne eine geräumige Tasche kein Fortschritt zu erzielen ist. Doch worauf sollte beim Kauf einer solchen geachtet werden? Immerhin können sich diese in Größe, Form und Material deutlich voneinander unterscheiden. Ratsam ist es daher, die Wünsche und Bedürfnisse des Spielers ganz genau zu kennen.

Allgemeines zur Tasche

Insbesondere im Kinder- und Nachwuchssport ist es weiterhin üblich, alle für das Spiel oder das Training benötigten Gegenstände in Rucksäcken einzulagern. Zunehmend setzen sich auch kleine Koffer in diesem Bereich durch. Beide Accessoires mögen ihre Vorteile besitzen – immerhin lassen sie sich mühelos und platzsparend im Auto verstauen. Dennoch sollte der erste Rat vor dem Kauf lauten: Langfristig ist eine sogenannte Carry Bag zu bevorzugen. Dabei handelt es sich um eine Tasche, die eine rechteckig Grundform besitzt. Sie kann durch den Athleten in der Hand oder über die Schulter hängend transportiert werden – und passt bequem in jeden Kleiderspind.

Für Kinder und Jugendliche ist darauf zu achten, dass die Tasche eine Länge von etwa 50 bis 70 Zentimetern erreicht. Das sollte genügen, um das ohnehin geringe Equipment sicher zu verstauen. Erwachsene benötigen dagegen eine Taschenlänge von 100 bis 120 Zentimetern. Höhe und Breite können je nach Anforderungen variieren. Hier ist jeweils von 20 bis 50 Zentimetern auszugehen, wodurch sich in der Carry Bag ein umfangreicher Stauraum sogar für größere oder sperrige Artikel ergibt. Doch Vorsicht, der Eishockeyschläger selbst wird hier nicht gelagert. Für ihn lassen sich eigens angefertigte Taschen erwerben, die einen schadlosen Transport bei Reisen gewährleisten.

Wasserfest und atmungsaktiv

Ein Blick in die Geschichte des Eishockeysports verrät, dass bis vor wenigen Jahren eine Vielzahl an Taschen aus natürlichen Werkstoffen hergestellt wurde. Besonders häufig kamen dabei Leder für die Außenhaut und Leinen für die Ausgestaltung im Innenbereich zur Anwendung. Beide Materialien gelten als robust und langlebig. Feuchtigkeit vertragen sie dennoch nicht. Vielmehr saugen sie das überschüssige Wasser auf, wodurch sich ein erheblicher Zuwachs im Gewicht der Tasche ergeben kann. Auch mit einer unangenehmen Geruchsbildung ist zu rechnen. Ganz zu schweigen davon, dass feuchtes Leder auf alle in der Carry Bag verstauten Gegenstände abfärben wird. Es können somit Sachschäden entstehen.

Beim Kauf ist daher unbedingt darauf zu achten, dass die Taschen aus modernen Stoffen und Fasern gefertigt sind. Denn erst sie schützen alle zu transportierenden Accessoires vor Feuchtigkeit und Wasser. Zugleich gewähren sie eine optimale Luftzirkulation. Das getragene und verschwitzte Trikot kann daher selbst bei längerem Liegen in der Tasche kaum zur Schimmelbildung neigen. Ebenso vorteilhaft: Moderne Gewebe gelten als stabil gegenüber Stößen. Sollte es beim Transport also dennoch einmal zu Turbulenzen kommen, muss nicht damit gerechnet werden, dass der Helm oder die Schlittschuhe einen Schaden erleiden. Sogar zerbrechliche Flaschen sind in der Carry Bag vor allen Unannehmlichkeiten sicher verstaut.

Gepolstert und verstärkt

Doch wer sein Equipment wirklich unbeschadet ans Ziel bringen möchte, sollte darauf achten, dass die Eishockeytasche in besonderem Maße mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen versehen ist. So gehen speziell im hochpreisigen Segment viele Hersteller dazu über, das Gewebe von innen mit robusten Materialien zu verstärken. Pappen, leichte Metalle und Kunststoffe sowie Holz haben sich in diesem Bereich längst unverzichtbar gemacht. Doch sie lohnen sich kaum für den Einsatz im Hobbysport. Lediglich bei Profis, die täglich trainieren und die sich mehrfach wöchentlich auf Reisen zum nächsten Spiel befinden, wären derartige Maßnahmen anzuraten. Mithin immer dann, wenn die Tasche zahlreichen Strapazen ausgesetzt ist.

In der Innengestaltung trennt sich bei der Carry Bag dann das hochwertige von dem durchschnittlichen Angebot. Im Regelfall sind die hier vorhandenen Fächer lediglich mit feinen Trennwänden aus Stoff, Leder oder modernen Geweben voneinander abgeteilt. Gute Taschen setzen dagegen auf eine gepolsterte Fütterung. Da kann sich der Helm beim Transport durchaus einmal bewegen – beschädigen wird er die übrigen Artikel dennoch nicht. Zu achten wäre vor dem Kauf auf den Einsatz von soliden Schaumstoffen. Solchen also, die nicht schon bei geringem Widerstand ihre Form verlieren. Vielmehr müssen sie auch harten Stößen trotzen können, um die meist teure Ausstattung zu schützen.

Für jedes Accessoire ein Fach

Ebenso ist es empfehlenswert, der Aufteilung des Innenraums einer solchen Tasche einen sorgfältigen Blick zu widmen. Denn hier muss alles passen – idealerweise nach Maß. Für den Helm und die Schlittschuhe sind jeweils ein separates Fach einzuplanen. Trikot, Hose und Stutzen werden dagegen gemeinsam verstaut. An den Innenseiten der Tasche sollte nun noch genügend Stauraum vorhanden sein, um einerseits Hygieneartikel wie das Duschgel und das Handtuch einzulagern, andererseits aber auch Lebensmittel, den Glücksbringer und vielleicht den MP3-Player sicher zu verstauen. Kurzum: Jeder Gegenstand besitzt sein eigenes Fach – das Essen kann daher nicht mit den Schuhen kollidieren.

Hochwertige Taschen bieten in diesem Bereich ein wenig mehr Komfort an. Bei ihnen kann die Innengestaltung nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen vorgenommen werden. Alle Trennwände der einzelnen Fächer lassen sich zu diesem Zwecke aus ihrer Halterung nehmen – und neu einsetzen. Auf diese Weise kann der Spieler selbst entscheiden, wie viel Platz er für jeden Artikel benötigt. Zugleich kann er durch das Herausnehmen aller Teilstücke aber auch einmal größere Gegenstände transportieren – immerhin will ja auch der Siegerpokal sicher in die Heimat gebracht werden. Es lohnt sich also, ein wenig mehr Geld zu investieren, dafür aber persönliche Freiheiten der Gestaltung zu besitzen.

Mit oder ohne Rollen?

Doch bei allen bereits erwähnten Unterschieden und Vorzügen darf nicht vergessen werden, dass es im Regelfall noch immer der Spieler selbst ist, der die Tasche letztlich auch tragen muss. Nicht jeder Athlet besitzt dabei den Luxus, in einem Auto fahren zu können. Und so dürfte der Weg zum nächsten Bahnhof besonders lang werden, wenn in den Händen oder auf den Schultern ein Gewicht von nicht selten zehn bis 15 Kilogramm zu tragen ist – ja, die komplette Montur eines Eishockeyspielers bringt einiges auf die Waage. Wer Unannehmlichkeiten oder gar Verletzungen scheut, wählt dagegen Rollen.

Immer mehr Carry Bags sind mit einem Griff sowie mit Rollen versehen. Auf diese Weise wird der Transport erheblich erleichtert, immerhin lässt sich die Tasche nun ganz mühelos und gewichtsparend ziehen oder schieben. Doch Vorsicht, bei preiswerten Artikeln ist der teleskopartig ausziehbare Griff aus minderwertigen Kunststoffen hergestellt. Ähnliches gilt für die Rollen. In beiden Fällen ist daher auf Qualität zu achten – denn wer möchte schon einen Bruch an derart wichtigen Stellen der Tasche riskieren? Robuste Kunststoffe sowie leichte Metalle eignen sich in diesem Bereich daher besonders gut. Wenngleich sie einen nicht eben geringen Einfluss auf die Preisbildung des Artikels besitzen dürften.

Der Schläger kommt nicht in die Tasche

Insbesondere im Jugendbereich lässt sich häufig beobachten, dass Eltern ihren Kindern eine vergleichsweise große Eishockeytasche kaufen möchten. Als Grund wird dabei gerne angegeben, dass der Schläger doch darin verstaut werden müsse. Das ist sicherlich lieb gemeint, aber falsch gedacht. Denn der Schläger wird separat verstaut. Schon eine kleine Bewegung des Helms oder der Schlittschuhe könnte das Spielgerät erheblich beschädigen. Wer dabei nicht aufpasst, riskiert Risse und Brüche, die dazu führen können, dass der Schläger nicht mehr nutzbar ist und ersetzt werden muss. Hier ist also besondere Vorsicht angeraten, um ein Malheur zu vermeiden.

Der Schläger wird in einer eigens für ihn angefertigten Tasche transportiert. Eine solche wird passend zu dem Spielgerät geliefert. Es ist bei beiden Artikeln auf Marken- und Modellgleichheit zu achten. Wer dagegen mehrere Schläger besitzt, die er zur nächsten Auswärtspartie sicher an den Zielort bringen möchte, muss sich nicht sorgen: Derartige Taschen können auch mit größerem Stauraum erworben werden. Sie bieten nunmehr Platz für einen bis fünf Schläger. Besonders komfortabel ist es dabei, dass ein jeder von ihnen sein eigenes Fach besitzt. Eine Kollision untereinander oder ein Aneinanderreiben wird hier folglich umgangen. Auch damit ist sichergestellt, dass Beschädigungen nicht vorkommen können.

Eine Frage des Preises?

Zugegeben, wer eine Eishockeytasche mit allen zuvor erwähnten Vorzügen erwerben möchte, sollte dafür ein wenig mehr Geld einplanen. Dennoch bestätigt sich langfristig, dass insbesondere hochwertige Artikel auch einen hohen Gegenwert besitzen. So zeigt sich die Tasche nicht selten nach vielen Jahren der intensiven Benutzung noch weitgehend funktionstüchtig und intakt. Preiswerte Modelle offenbaren dagegen schon beim ersten Regen oder bei leichten Kollisionen während des Transports ihre Schwächen – nämlich dann, wenn der Inhalt nass wird oder sogar zu Bruch geht. Ratsam ist es daher, dem Preis eher einen nachrangigen Blick zu widmen: Das wichtigste Kriterium für den Kauf sollte in der Qualität liegen.

Einen starken Kompromiss zwischen allen Kriterien hat der Markenhersteller Venatic erreicht. Seine Taschen weisen eine hohe Güte und Stabilität auf. Sie lassen sich aufgrund moderner Materialien leicht und komfortabel transportieren, sichern aber zugleich sämtliche darin befindlichen Utensilien optimal ab. Zudem liegen sie im mittleren Preissegment, stellen also auch für Kinder und Neueinsteiger eine ebenso erschwingliche wie solide Investition in die sportliche Zukunft dar. Taschen von Venatic gelten darüber hinaus als besonders langlebig und robust. Wer auf dem Eis mit Leistung überzeugen möchte, findet darin folglich den idealen Begleiter für das Training sowie das Spiel.

 

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