Alles Wissenswerte rund um Schlägerendstücke für Eishockeyschläger

Je besser die Ausrüstung beim Eishockey individuell an den Spieler angepasst wird, desto erfolgreicher kann dieser agieren. Trikots und Hosen werden in der optimalen Größe erworben, die Schlittschuhe immer wieder anprobiert – bis sie perfekt sitzen. Gleiches sollte auch für den Schläger gelten. Doch geht er einmal zu Bruch oder wird er zu klein für den Athleten, so fürchten wir den Nachkauf: Wer sich über Monate oder sogar Jahre an seinen Schläger gewöhnt hat, kann ihn nicht mal eben so durch einen Neuen ersetzen. Ein Schlägerendstück löst hingegen solche Probleme.

Das Schlägerendstück – was ist das eigentlich?

Viele Eishockeyspieler kennen das Manko: Bei dem Versuch, ihren Schläger individuell auf die richtige Länge zu bringen, sägen sie am Ende gerne mal ein zu großes Stück ab. Oder sie wachsen sprichwörtlich aus ihm heraus – ein Ärgernis, das insbesondere Kinder und Jugendliche kennen, die sich noch im Wachstum befinden. Ebenso ist nicht auszuschließen, dass sich der Griff des Spielgeräts – ohnehin einer der neuralgischen Punkte – über einen gewissen Zeitraum hinweg abnutzt und bricht. Schade, denn wer sich gerade erst auf den Schläger eingestellt oder diesen sogar lieb gewonnen hatte, möchte sich nun kaum mehr an ein neues Exemplar gewöhnen.

Für solche Fälle stellen viele Hersteller von Eishockey-Artikeln sogenannte Endstücke für die Schläger bereit. Diese passen in Form, Maße und Material perfekt auf die jeweiligen Modelle, für die sie konzipiert wurden. Die Stücke selbst erreichen dabei eine Länge von fünf bis 15 Zentimetern und werden lediglich von oben auf das Spielgerät gesetzt. Dank einer nach unten hin schlanker werdenden Form lassen sich beide Seiten perfekt sitzend ineinanderschieben und befestigen. Der ehemals zu kurze Schläger wird damit auf die gewünschte Länge gebracht. Wird der gesamte Griff anschließend mit einem Tape ummantelt, so ist von der Reparatur auch nichts mehr zu sehen.

Die Wahl des Materials

Allerdings gilt die Grundregel, dass der Schläger und sein neues Endstück immer aus dem gleichen Material gefertigt sein sollten. Denn erst auf diese Weise ist es möglich, dem Spielgerät bessere Eigenschaften zu verleihen. Wer dagegen unterschiedliche Werkstoffe miteinander kombiniert, riskiert Einbußen bei der Qualität. Diese können in ihrer schlimmsten Form dazu führen, dass der Griff bricht. Zugleich ist nicht auszuschließen, dass die Spieler nach der Reparatur des Schlägers eine schlechtere Kontrolle über den Puck erlangt, ihm Pässe und Schüsse nicht mehr so leicht wie zuvor gelingen. Daher ist auf die Gleichheit der Materialien zu achten.

Wer einen Schläger aus Holz oder Metall verlängern möchte, wird bei der Umsetzung dieser Grundregel wohl kaum auf Hindernisse stoßen. Hier lassen sich Endstücke in allen Längen und Formen finden. Etwas komplizierter gestaltet sich das Vorhaben aber bei Spielgeräten, die aus modernen Kunststoffen gefertigt sind. Denn dort kann eine individuelle Mischung aus Harzen und Fasern vorliegen. Ratsam ist es daher, das Endstück ausnahmslos beim Hersteller des Schlägers zu erwerben. Insbesondere Venatic als hochwertige Marke ist stets darum bemüht, für ihre Spielgeräte auch die passenden Endstücke zur Verfügung zu stellen – und somit den Spieler optimal zu betreuen.

Auf die richtige Größe achten

Endstücke werden bei den meisten Herstellern – auch bei Venatic – gegenwärtig in drei standardisierten Größen angeboten. So liegen eine kleine, eine mittlere und eine große Ausführung vor. Jede von ihnen orientiert sich am Aufbau des Schlägers, muss also perfekt zu diesem passen. Ein Endstück für Kinder wird somit kaum auf einem Spielgerät für Erwachsene angebracht werden können – auch im umgekehrten Fall ist ein optimaler Sitz des verlängerten Griffs nicht zu erzielen. Vor dem Kauf müssen daher alle Parameter des Schlägers in Erfahrung gebracht werden, um das richtige Endstück zu erwerben – die Basis für ein erfolgreiches Spiel.

Ratsam ist es folglich, beim Kauf des Endstücks immer das konkrete Modell des Venatic-Schlägers oder sogar seine Seriennummer anzugeben. Neben der Größe und der exakten Form lässt sich durch diese Information zugleich in Erfahrung bringen, aus welchem Material das Spielgerät gefertigt wurde und in welcher Zusammensetzung hier das Gewebe auf das Bindemittel trifft. Das Endstück wird nun anhand dieser Vorgaben ausgewählt – oder individuell beim Hersteller bestellt. Denn auch personalisierte Anfertigungen sind möglich, wenn die Eigenschaften des Schlägers bekannt sind. Der Griff kann daher mühelos verlängert werden, der Aufwand für diese Maßnahme fällt denkbar gering aus. Gleiches gilt für die anfallenden Kosten.

Die optimale Länge des Griffs

Erfolgreiche Spieler und Profis wissen längst, dass sie ihre Bestleistung erst dann abrufen können, wenn sie die beste Ausstattung besitzen. Gerade bei der Wahl und Ausprägung des Schlägers trennen sich dann aber die Ansprüche. Wer das Maximum im Sport erreichen möchte, bringt das Spielgerät exakt auf die individuell benötigte Länge. Das Ausmessen der Körpergröße sowie der Länge der Arme erfordern natürlich ein wenig Zeit. Doch der Aufwand lohnt sich. Immerhin kann der Spieler erst dann das perfekte Gefühl über den Puck erlangen und beim Schuss die größte Kraft auf die Scheibe einwirken lassen, wenn der Schläger die optimale Länge besitzt.

Es ist somit möglich, das neue Endstück für den Schläger exakt auf die gewünschte Länge zu kürzen. Ist diese Maßnahme bei Materialien wie Holz oder Metall schon seit Jahrzehnten üblich, so stellt sie auch bei den modernen Kunststoffen keinerlei Hindernis dar. Der gesamte Vorgang des Sägens erfordert dabei weder Zeit noch Kraft. Innerhalb weniger Sekunden kann das Spielgerät den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen des Spielers angeglichen werden. Die damit erzielte Veränderung wird ihre Wirkung auf das Handling des Schlägers nicht verfehlen. Daher empfehlen wir, das Anpassen der Grifflänge stets nur im Training vorzunehmen und dort zu testen.

Kunststoffe lassen sich kaum bearbeiten

Doch Vorsicht, insbesondere bei Endstücken aus modernen Kunststoffen sollte das Zusägen die einzige Maßnahme sein, die an dem zu verlängernden Griff vorgenommen wird. Sicherlich ist aus der jahrelangen Verwendung von Werkstoffen wie Metall oder Holz bekannt, dass diese nach dem Abmessen und Kürzen auch in eine bestimmte Form gebracht werden können. Eine wirkungsvolle Maßnahme, um den Schläger optimal in der Hand liegen zu lassen, ihm zusätzliche Eigenschaften zu verleihen oder sein Gewicht zu reduzieren. So ist es vielfach üblich, das Spielgerät selbst zwar als Massenfabrikat zu erwerben, den Griff aber den individuellen Ansprüchen anzupassen.

Bei den modernen Kunststoffen ist ein solches Vorgehen kaum denkbar. Denn die dafür in Form gebrachte Materialschicht ist derart dünn, dass beim Feilen und Schleifen unweigerlich eine Beschädigung des Endstücks ausgelöst würde – im Regelfall kann daran nichts mehr repariert werden. Dafür besitzen Endstücke etwa aus Karbon bereits zahlreiche Vorteile, mit denen sie das Spiel verbessern: Sie weisen ein geringes Gewicht auf, liegen optimal in der Hand und ermöglichen dem Spieler eine feinfühlige Kontrolle über den Puck. Wer darüber hinaus Sonderwünsche besitzt, sollte sich nicht scheuen, das Endstück bei Markenhersteller Venatic individuell anfertigen zu lassen. Der Personalisierung des Griffs steht nichts im Wege.

Der Kleber wird mitgeliefert

Natürlich muss nach allen Überlegungen des Anpassens an die Länge und die Form im letzten Schritt auch das Endstück mit dem Schläger verbunden werden. Erstgenanntes wird dabei mit seinem verschlankten unteren Ende lediglich in den Schaft des Spielgeräts geschoben. Bei zwei aufeinander abgestimmten Artikeln vom gleichen Hersteller lässt sich alleine dadurch ein fester Sitz erzielen. Der gesamte Griff wird somit keinerlei Nachteile aufweisen, er wird nicht wackeln oder brechen. Auch das Zusammenfügen selbst gelingt ohne Mühen oder Kraftanstrengungen. Insbesondere bei einer Gleichheit der Materialien beansprucht der Vorgang also keine fünf Sekunden.

Zudem verfügen hochwertige Endstücke bereits über eine im Werk aufgetragene Schicht aus Klebemitteln, die sich am unteren – in den Schaft einzufügenden – Ende derselben befindet. Meist handelt es sich dabei um Epoxidharze, die erst nach dem Zusammenfügen und somit im Innenteil des Schlägers vollständig aushärten. Zusätzliches Werkzeug wird dafür nicht benötigt. Alleine das Zusammentreffen der Kunststoffe mit dem Harz genügt, um eine dauerhaft und kaum zu lösende Verbindung herzustellen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass das einmal eingesetzte Endstück nicht mehr vom Schläger getrennt werden kann. Die gesamte Maßnahme muss daher sorgfältig erfolgen und sollte in jedem ihrer einzelnen Schritte durchdacht sein.

Neue Eigenschaften für den Schläger

Was genau bringt die Verlängerung des Griffs denn aber konkret an Vorteilen? Einerseits ist es damit möglich, einen in der Kindheit oder in der Jugend verwendeten Schläger auch nach dem Wachstum weiterhin einzusetzen. Mit kleinem Aufwand und geringen Kosten wird hier folglich ein Neukauf vermieden. Damit ist zugleich sichergestellt, dass sich der Athlet nicht an ein neues Spielgerät gewöhnen muss. Das Handling des Pucks, die perfekte Mischung aus Feingefühl und Kraft beim Schuss sowie das zu dosierende Tempo eines Passes können also auch weiterhin intuitiv erfolgen – das Umstellen auf einen neuen Schläger mit anderen Eigenschaft wird dabei umgangen.

Andererseits können dem Spielgerät durch die Verlängerung des Griffs aber auch besondere Eigenschaften verliehen werden. Denn beim Eishockey gilt die Grundregel, dass die Angreifer meist über einen kurzen Schläger verfügen – sie erhöhen damit die Kontrolle über den Puck. Verteidiger hingegen setzen auf einen längeren Griff, um damit weitere und härtere Schüsse zu erreichen. Wer beim Torabschluss oder beim Herausbefördern des Pucks aus der Gefahrenzone sicherer agieren möchte, kann den Schläger mit einem dazu passenden Endstück verlängern. Markenhersteller Venatic bietet dazu die perfekten Lösungen an – auch Neueinsteiger können ihr Spiel auf diese Weise mühelos durch einen längeren Griff deutlich verbessern.

 

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